In der Hotellerie bezeichnet die Allokation die Anzahl der Zimmer, die ein Hotel für einen bestimmten Zeitraum einem Vertriebskanal, Partner oder Marktsegment zuteilt, etwa einen Teil des Zimmerbestands für ein Online-Reisebüro, einen Wholesaler, einen Firmenkunden oder eine Gruppe. Das Revenue Management legt fest, wie viele Zimmer jeder Kanal verkaufen darf, damit das Hotel seine Zimmer mit dem bestmöglichen Ratenmix belegt. Der Begriff wird auch für die Zimmerzuteilung verwendet: die Zuweisung einer konkreten Zimmernummer zu einer Reservierung vor der Anreise des Gastes.
Was ist der Unterschied zwischen Allokation und Allotment?
Die beiden Begriffe werden oft synonym verwendet. Genau genommen ist eine Allokation jeder Anteil am Zimmerbestand, der für einen Kanal oder Partner reserviert wird, während ein Allotment eine vertraglich vereinbarte Allokation ist: Der Partner verkauft die Zimmer selbst, und nicht verkaufte Zimmer fallen zu einem vereinbarten Release-Datum an das Hotel zurück. Eine Allokation an eine OTA über den Channel Manager lässt sich meist jederzeit anpassen, ein Allotment gilt fix für die Vertragslaufzeit.
Wie können Hotels ihre Allokationen optimieren?
Hotels prüfen ihre Allokationen laufend anhand des Buchungstempos und der Pick-ups je Kanal, verlagern Zimmer von Kanälen, die nicht verkaufen, zu jenen, die verkaufen, und setzen Release-Fristen so, dass ungenutzte Zimmer rechtzeitig zurückkommen und wieder verkauft werden können. Auch die Kosten je Kanal zählen: Ein direkt verkauftes Zimmer kostet weniger als eines über einen Vermittler. Regelmäßige Vergleiche mit Kennzahlen wie Auslastung, ADR und RevPAR zeigen, ob die Allokation funktioniert. Schnelle, vollständige Antworten helfen, mehr Anfragen in Direktbuchungen zu verwandeln: In chatlyn beantwortet die KI Routinefragen auf WhatsApp und im Website-Chat und verweist Gäste auf die hoteleigene Buchungsmaschine, während das Team alle Anliegen übernimmt, die einen Menschen brauchen.